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Artikel

Naturheilkunde

Kochen und Kino

Nuetzliche Rezepte suchen & finden: Magen und Darm, Gastritis, Pankreatitis, Leber

Unser Verdauungsystem leidet unter den Medikamenten, die wir einnehmen, um Infektions- oder chronische Erkrankungen in Griff zu bekommen. Natuerlich haben wir oft wirklich keine Wahl, denn ohne Arzneimittel und andere medikamentoese Massnahmen koennen wir kaum schwere Krankheiten bewaeltigen. Neben den Medikamenten schlagen auch der Alltagsstress und die nicht selten daraus folgende unregelmaessige und ungesunde Nahrung, sowie Imbiss im Stehen oder sogar in einem Café, auf unseren Magen, Leber und Bauchspeicheldruese. Daher entwickeln sich solche langwierigen Krankheiten wie Gastritis, Pankreatitis (Bauchspeicheldruesenentzuending), Cholecystitis, Fettleber (Steatosis hepatis) usw.

Uns ist es nicht egal, dass viele kochfertige Nahrungsmittel mit schädlichen Chemikalien vollgestopft sind. Dazu gehören insbesondere Geschmacksverstärker, Frischhaltemittel, Stabilisatoren, Antibiotika und Farbstoffe. Übrigens haben die Einwohner der Großstädte fast keine Chance etwas anderes in den Lebensmittelngeschäften zu erwerben. Diese schwere Situation berücksichtigt, hat unser Projekt zum Ziel den Menschen bei der Zubereitung von einfachen, aber auch leckeren und nützlichen Gerichten möglichst Hilfe zu leisten. Das ist der Hauptansatz von dasessen.site, den wir einhalten. Dadurch streben wir danach, die menschliche Gesundheit zu stärken und zu unterstützen.

Magen und Darm

Der Magen (von mittelhochdeutsch mage; altgriechisch γαστῆρ gaster, lateinisch ventriculus; auch griechisch-lateinisch stomachus) ist ein Verdauungsorgan.

Das Fassungsvermögen des menschlichen Magens ist individuell unterschiedlich und beträgt etwa 1,5l. In diesem Hohlraum wird der Nahrungsbrei mit dem Magensaft vermengt, der im Wesentlichen aus dem eiweißspaltenden Enzym Pepsin und Salzsäure besteht. Der Magen bringt auch den Nahrungsbrei auf die gleiche Temperatur, außerdem schichtet und speichert er den Nahrungsbrei.

Im Ruhezustand sondern die Drüsen etwa 10 ml Magensaft pro Stunde ab. Bei Nahrungsaufnahme kann die Bildung von Magensaft auf bis zu 1000 ml pro Stunde erhöht werden. Die Bildung wird sowohl durch Nerven-Impulse (vor allem vor der Nahrungsaufnahme) als auch durch Hormone gesteuert.

Durch Muskelkontraktionen (Peristaltik) wird der Nahrungsbrei weiter zum Pförtner transportiert. Dieser bildet als Sphinkter (Schließmuskel) einen Verschluss zwischen Magen und Darm und kann sich für den Durchtritt des angedauten Speisebreis (Chymus) etwa 13 mm weit öffnen. Dieses geschieht regelmäßig, um den Nahrungsbrei gleichmäßig in den dem Magenausgang folgenden Zwölffingerdarm weiterzuleiten.

Der Darm (lateinisch Intestinum, griech. ἔντερον, enteron; auch Gedärm genannt) ist der wichtigste Teil des Verdauungstraktes. Er erstreckt sich vom Magenpförtner bis zum After, davor liegen der Magen, die Speiseröhre und die Mundhöhle. Der Darm ist beim erwachsenen Menschen etwa 5½ bis 7½ Meter lang und besitzt wegen der feinen Darmzotten eine Oberfläche von etwa 32m². Die Gesamtheit der Mikroorganismen im Darm ist die Darmflora.

Gastritis

Eine Gastritis (Plural: Gastritiden; von altgriechisch γαστήρ (gaster) Magen, mit dem eine Entzündung ausdrückenden Suffix -itis), wörtlich übersetzt eine Magenentzündung, bezeichnet im allgemeinen klinischen Sprachgebrauch eine entzündliche Erkrankung der Schleimhaut des Magens, also eine Magenschleimhautentzündung.

Anhand der Ursache (Ätiologie) werden heute verschiedene Untertypen der Gastritis unterschieden:

Die Typ-A-Gastritis ist eine Autoimmunkrankheit, deren Pathogenese noch nicht völlig geklärt ist und bei der Autoantikörper die säureproduzierenden Belegzellen (Parietalzellen) angreifen.

Der Typ-B-Gastritis liegt eine bakterielle Infektion zugrunde, die zumeist von dem korkenzieherartig geformten Helicobacter pylori (HP) verursacht wird. Sie ist mit einem Anteil von 85 % die häufigste Gastritis-Form.

Die Typ-C-Gastritis ist eine chemisch induzierte Gastritis. Sie wird z. B. durch Bestandteile der Gallenflüssigkeit bei Gallenreflux nach Teilresektion des Magens (Billroth-Operation) oder Hiatushernie ausgelöst.

Die Typ-D-Gastritis fasst diverse Sonderformen zusammen. Hierunter fallen die Gastritis durch seltene Erreger, die Morbus-Crohn-Gastritis, und die kollagene Gastritis.

Die Typ-R-Gastritis entsteht infolge häufigen Sodbrennens (Refluxösophagitis) und kann schwerwiegende Komplikationen in Form eines Barrett-Ösophagus nach sich ziehen.

Pankreatitis

Die Pankreatitis (von altgriechisch πάγκρεας pánkreas, deutsch ‚Bauchspeicheldrüse‘, dieses wiederum von πᾶν pán, deutsch ‚alles‘ und κρέας kréas, deutsch ‚Fleisch‘ sowie -itis) oder Bauchspeicheldrüsenentzündung ist eine gastrointestinale Erkrankung und lässt sich prinzipiell in zwei Verlaufsformen unterteilen, in die akute und chronische. Eine akute Pankreatitis zeigt sich durch heftigen Schmerz im Oberbauch, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung und Fieber. Sie wird vor allem durch eine intensive intravenöse Flüssigkeitsgabe und die Gabe von Schmerzmitteln behandelt. Die chronische Pankreatitis äußert sich in wiederholtem Oberbauchschmerz, Übelkeit, Erbrechen, Fehlverdauung, Fettstuhl und Gewichtsabnahme.

Leber

Die Leber (lateinisch iecur, altgriechisch ἧπαρ Hepar) ist das zentrale Organ des Stoffwechsels und die größte Drüse des Körpers. Die wichtigsten Aufgaben sind die Produktion lebenswichtiger Proteine, die Verwertung von Nahrungsbestandteilen, die Galleproduktion und damit einhergehend der Abbau und die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten, Medikamenten und Giftstoffen.

Nährstoffe, die aus dem Darm ins Blut aufgenommen werden, gelangen über die Pfortader (Vena portae) zur Leber und werden dann von dieser je nach Bedarf ans Blut abgegeben oder aus dem Blut entfernt. Sie besteht aus einer linken und rechten Leberhälfte.

Beim Menschen liegt die Leber im rechten Oberbauch direkt unter dem Zwerchfell und ragt mit den linken Anteilen bis in die linke Hälfte des Oberbauchs.