Birkenpilze gehoeren zu den populaersten Pilzsorten in Mitteleuropa, sie gelten als eng verwandt mit Steinpilzen und Rotkappen. Vom Aeusseren her sind Birkenpilze anziehend, vor allem junge Exemplare. Das Pilzbein ist entweder sehr fest und dick, oder duenn, aber sowieso fest. Die Huthaut ist intensiv braun gefaerbt, und die Roehren sind – bei juengen Pilzen – milchweiss und – bei alten Pilzen – kaffeemilchfarben ist. Beim Verletzen verfaerbt sich das Birkenpilzfleisch meistens nicht, nur in manchen Faellen wird es hellrosa. Beim Trocknen aber laeuft es intensiv dunkel an.

Zum Verzehr eignen sich am besten junge Birkenpilze (2-3 Tage alt), die haben einen angehemen Biss und feinen Geschmack. Bei fortschreitender Alterung des Pilzes wird sein Bein fadenaehnlich, ziemlich schmierig und erwirbt holzartigen Geschmack. Sein Hut wird auch sehr mulmig und somit  fuer Suppe oder Pfanne ungeeignet. Die Birkenpilze besitzen wohl keinen ausgepraegten Pilzgeschmack und Duft, und bei thermischer Behandlung verkocht das Birkenpilzfleisch sehr schnell, aus diesem Grund werden diese Pilze nicht so oft fuer die Suppe verwendet.

Birkenpilze von hoher Qualitaet taugen fuer fast alle Zubereitungsmethoden: Einlegen, Braten, Trocknen und Kochen. Sie passen gut zu Moehren, Zwiebeln, Spagetti, Kohl, Kartoffeln, Fisch, Kaninchen, Huehnerfleisch, Melonenkuerbisse und Buchweizenbrei.

Nuetzliche Eigenschaften des Fleisches der Brasse: Naehrwerte, Inhaltsstoffe und Wirkung des Birkenpilzes

1. Im Birkenpilzfleisch stecken in hohen Konzentrationen Zink und Mangan.

2. Zu den Inhaltsstoffen des Birkenpilzes gehoern Vitamine C, B, D, E, PP und Aminosaeuren Tyrosin, Arginin, Thiamin Leucin Glutamin Riboflavin.

3. Infusionen und Aufguesse aus getrockneten Birkenpilzen sind sowohl fuer das Einnehmen, als auch fuer den aeusseren Gebrauch geeignet.

Birkenpilz-Rezepte und Birkenpilz-Medikamente empfohlen bei:

  • dem Verlust der Gefäßelastizität
  • Atherosklerose
  • Baender- und Knorpelzerreissung
  • Nierenerkrankungen (Birkenpilz-Aufguss)
  • Geschwaechtem Immunsystem
  • Impotenz
  • Erhoehten Blutzuckerwerten (Birkenpilz-Aufguss)
  • Muskelschmerzen
  • Muskelkraempfen
  • Geschwaechtem Gedaechtnis
  • Depression
  • Grauem Star (Glaukom)
  • Krebs
  • Bronchitis
  • Nervenerkrankungen
  • Mastopathie
  • Vorzeitigem Ergrauen
  • Uebergewicht
  • Vorzeitigen Wechseljahren
  • Einer durch Hormone bedingten Eierstockstoerung
  • Osteoporose
  • Schuppen
  • Androgenetischem Alopezie und Haarentfall
  • Leberverfettung (der Birkenpilz-Aufguss)
  • Bruechigen Fingernaegeln
  • Wasser-Stoffwechselstörung
  • Koerperlicher Ueberanstrengung
  • Erkrankungen der Hypophyse (Birkenpilz-Aufguss)
  • Ansammlung von Toxinen im Koerper (Birkenpilz-Aufguss)
  • Vitaminmangel
  • Erhöhten Cholesterinwerten
  • Multiple Sklerose (Birkenpilz-Aufguss)
  • Krankheiten der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (Birkenpilz-Aufguss)
  • Ansammlung von Acetonverbindungen im Koerper

Birkenpilz-Rezepte und Birkenpilz-Medikamente nicht empfohlen bei:

  • Schizophrenie
  • Herpes
  • Phenylketonurie
  • Magen- und Zwoelffingerdarmgeschwuer
  • Schweren Leberkerkrankungen
  • Pankreatitis
  • Alter unter 7 Jahren
  • Leberentzündung (Hepatitits)
  • Akuter Gastritis
  • Akuter Lebererkrankungen
  • Leberzirrhose
  • Chronischer Hyperacidum-Gastritis
  • Akuten Darmkerkrankungen (Gastroenterokolitis, einer Exazerbation der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung)
  • Akuter Gallenblasenentzuendung

Vorsicht! Birkenpilze koennen radioaktive Stoffe aufnehmen!

Artikelverfasser: Irina Jegorowa (Moskau)