Von den Nahrungseigeschaften her nimmt die Rotkappe nach dem Steinpilz (unter allen Pilzen dieser Gattung) den zweiten Platz ein. Das Pilzfleisch der Rotkappe ist fest und weiss, auf der Schnittstelle verfaerbt es sich zuerst rosa, dann lila oder blau bis schwarzgrau. Dabei stroemt die Rotkappe einen kaum verspuerbaren Pilzgeruch aus.
In der Gastronomie verwendet man zum Braten, Einlegen, Salzen, Trocknen (aus getrockneten gewinnt man leckere Pilzsossen und Pilzpuerees), Duensten und – in seltenen Faellen – Kochen.

Nuetzliche Eigenschaften der Rotkappe: Naehrwerte, Inhaltsstoffe und Wirkung der Rotkappe

1. In Birkenpilzen-Rotkappen sind Vitamine А, В, В1, РР und eine Gruppe von Aminosaeuren vertreten.

2. Die Rotkappen sind reich an Kalium, Eisen und Phosphor.

3. Der Verzehr von Rotkappen foerdert die Blutentgiftung und Senkung von Cholesterinwerten. Zum medizinischem Zweck wird empfohlen, taeglich 1 TL Rotkappenpulver (gewonnen aus Rotkappenfleisch oder noch besser aus den Hueten der Pilze) einen Monat lang zu sich zu nemhen.

4. Es ist ratsam, Rezepte mit Rotkappen in den Ernaehrungsplan der Menschen aufzunehmen, die etweder geschwaechtes Immunsystem haben, oder an Gelenerkreankungen leiden, oder Eiweiss- und Kolenhydratstoffwechselstoerungen aufweisen, oder unter koerperlichen oder psychischen Ueberbelastungen leiden.

 

Rezepte mit Rotkappen empfohlen bei:

  • Diabetes mellitus
  • Augenleiden
  • Nervenstoerungen
  • Hautkrankheiten
  • Muskelschmerzen
  • Regelmaessigem Verzehr von Kaffee
  • Regelmaessigem Verzehr von Suessigkeiten
  • Chronischer Muedigkeit
  • Rascher Ermüdbarkeit
  • Psychischer Erschoepfung
  • Atherosklerose
  • Herzerkrankungen
  • Alltagsstress
  • Fortgeschrittenem Alter
  • Katarakt (Grauem Star)
  • Alzheimer-Krankheit
  • Oft entstehenden blaune Flecken
  • Haeufigem Alkoholtrinken
  • Hirnhypoxie

Rezepte mit Rotkappen nicht empfohlen bei:

  • Pankreatitis
  • Lebererkrankungen in acuter Phase
  • Neierenerkrankungen in acuter Phase
  • Ansammlung von Toxinen im Koerper
  • Blutarmut
  • Hyperacidum-Gastritis in acuter Phase
  • Zwoelffingerdarmgeschwuer bei Hyperacidum- oder Hypoacidum-Gastritis
  • Haeufige respiratorische Infektionen
  • Die Einnahme von Digoxinu oder antiallergischen Medikamenten
  • Magengeschwuer

Artikelverfasser: Irina Jegorowa (Moskau)