Symptome der Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse

Die Bauchspeicheldrüse befindet sich tief in der Bauchhöhle. Diese Drüse ist von großer Bedeutung im Prozess des menschlichen Lebens. Es produziert Enzyme, die direkt an der Verdauung von Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten beteiligt sind. Zuerst gelangen diese Enzyme in den gemeinsamen Kanal der Bauchspeicheldrüse und dann in den Zwölffingerdarm. Von dort ueben sie ihre Wirkung auf das Essen aus.

Darüber hinaus gibt es spezielle Zellen in der Bauchspeicheldrüse, die das lebenswichtige Hormon Insulin produzieren. Hormone der Bauchspeicheldrüse, die in das Blut gelangen, regulieren den Zuckerstoffwechsel im Körper. Wenn die Bauchspeicheldrüse nicht genug Insulin produziert, entwickelt sich infolgedessen Diabetes mellitus.

Bei der Funktionsstoerung der Bauchspeicheldrüse entstehen beim Patienten Schmerzen und Dyspepsie. Die Schmerzen treten im Bauch, in der Magengegend ein. Es kann auch Schmerzen im linken oberen Quadranten, im Rücken oder linkem Schulterblatt geben. Manchmal tritt der Schmerz nur hin und wieder ein, in den anderen Fällen ist er durch Anfälle gekennzeichnet.

Nachdem man entweder zu viel gegessen, oder fettreiche und scharfen Speisen reingehaut, oder alkoholische Getränke getrunken hat, nimmt der Schmerz erheblich zu.

Und im Gegenteil nimmt er bei der Einhaltung der speziellen Diaetvorschriften und bei der Anwendung der Kälte ab, wobei die Hitze ihn nur intensiver macht.

Die betroffene Person kann den Schmerz lindern, indem sie folgende Koerperhaltung einnehmen: sie soll sich entweder sitzend nach vorne beugen, oder auf der Seite liegend, die Knie an die Brust ziehen. Während des Abdomens kann der Schmerz im linken Hypochondrium erscheinen. Als dyspeptische Zeichen bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse treten am häufigsten Erbrechen und Uebelkeit auf. Auch Durchfall ist durchaus möglich.

Bei den Stoerungen der Bauchspeicheldrüsenfunktion kann der Appetit beim Patienten deutlich nachlassen, was mit der Zeit eine Gewichtsreduktion zur Folge hat. Detailliertere Krankheitsdaten liefern die Ergebnisse der Ultraschalldiagnostik, der Computertomographie und der Röntgenuntersuchungen.

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